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Das Ausrichten mittels eines Lasers


Der Laser wurde zur einfacheren Positionierung auf einem Fotostativ befestigt
Für mein Aluminium-U-Boot, die Alu, mussten zur Verbesserung der Fahrstabilität Heckflossen nachgerüstet werden.

Um die Fahreigenschaften nun nicht durch schief stehende Flossen weiter zu verschlechtern, war es wichtig, diese korrekt auszurichten. Hierzu verwendete ich neben Geodreieck und Lineal zum ersten Mal meinen Laser den ich einmal günstig bei Quelle erstanden hatte.

Der senkrecht geworfene Laserstrahl ist auch bei Tageslicht zu erkennen.
Das Gerät wirft keinen Punkt sondern wahlweise eine senkrechte oder waagerechte Linie die sich auch bei Tageslicht auf dem Modell gut sichtbar abzeichnet. Ich habe es auf einem Fotostativ montiert wodurch die Ausrichtung sehr einfach ist.

Bevor man sich auf die Linie verlässt, empfehle ich, die Linie die ja auch gleichzeitig an der Wand zu sehen ist, mit einer Wasserwaage zu überprüfen. Außerdem muss natürlich auch die Tischplatte korrekt ausgerichtet werden, denn wenn das Modell schief steht, dann nützt auch die Präzision des Lasers nichts. Man kann natürlich auch das Modell auf der Tischplatte lotrecht ausrichten wenn das einfacher ist.

Das selbe Bild wie zuvor, nur etwas vergrößert.
Der Vorteil des Lasers ist, dass er im Gegensatz zu einer gezogenen Richtschnur (auch eine häufig verwendete Methode zum Ausrichten) eine Linie direkt aufs Modell zeichnet, d.h. ...

Der Laserstrahl 'schmiegt' sich sozusagen an das Modell.
auch auf Krümmungen wie beispielsweise die vom Bug und Heck der Alu.

Hier wurde der Laserstrahl seitlich waagerecht auf das Modell geworfen.
Durch die bereits genannte Möglichkeit, den Laserstrahl auch waagerecht zu stellen (dazu wird an einem Stellrad die Optik bis zum Einrasten gedreht) sind auch seitliche Ausrichtungen problemlos möglich.

Auch hier sieht man sehr gut, wie der Laser sich auch auf der Bugrundung wunderbar abzeichnet.
Ein Laser ohne drehbare Optik könnte allerdings auch mittels Stativ waagerecht eingestellt werden, d.h. dieses Feature ist praktisch - aber nicht zwingend erforderlich.

Der verwendete Laser aus der Nähe gesehen.
Der Laser hat oben zwei Libellen zur exakten Ausrichtung des Laserstrahls. Rechts ist die Laseröffnung und darüber befindet sich das Stellrad zum Drehen der Optik.

Bisher bin ich immer ohne Laser ausgekommen (allerdings mehr schlecht als recht), aber nach dieser äußerst positiven Erfahrung möchte ich nicht mehr auf ihn verzichten.


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